
Große Marketing-Kampagne mit der Stadt Ulm
Eichenberg entwickelte und realisierte zusammen mit der Stadt Ulm eine umfassende Kampagne für die Einführung der Integreat-App – von der strategischen Grundlage über die visuelle Leitidee bis hin zu Printmaterialien, Social-Media-Content, Bewegtbild, Stadtbildschirmen, ÖPNV-Ausspielung und Materialien für Multiplikator*innen.
Über das Projekt
Die Stadt Ulm führte die Integreat-App als zentrale digitale Informationsplattform für neu Zugewanderte ein. Ziel war es, das niedrigschwellige, mehrsprachige Angebot in der Stadt sichtbar zu machen, die Nutzung der App aktiv zu fördern und sowohl die Zielgruppe als auch wichtige Multiplikator*innen zu erreichen.



Marketing-Strategie & Zusammenarbeit
Am Anfang stand die Entwicklung einer umfassenden Kampagnenstrategie:
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Beschreibung, Zielsetzung und strategische Einordnung der Kampagne
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Zielgruppenanalyse und Targeting
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Kommunikationsstrategie
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Rollout-Strategie
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Social-Media-Strategie
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Kampagnen-Zeitplan
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Erfolgsmessung
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Sensitivitätsanalyse
Die Zusammenarbeit war von Anfang an kollaborativ angelegt. In Miro wurden Zielgruppen, Ansprachen, Botschaften, Kampagnenansätze und Content-Ideen gemeinsam strukturiert. In Figma wurden die Designentwürfe von Beginn an für das gesamte Projektteam zugänglich gemacht – so konnte die Stadt Ulm jederzeit den Fortschritt einsehen, Designs kommentieren und aktiv mitgestalten.




"Mit Christopher und Eero von Eichenberg zusammenzuarbeiten bedeutet: zuverlässig, engagiert und auf Augenhöhe. Ihre Kompetenz und Zielstrebigkeit beeindrucken mich, genauso wie ihre offene Kommunikation, die alles sehr angenehm macht. Zusammenarbeit, die Freude macht!"

Vivane Nolte
Projekt-Koordinatorin Teilhabeförderung für Drittstaatsangehörige | Stadt Ulm

Visuelle Leitidee und Print-Kampagne







Auf Grundlage der Strategie entwickelte Eichenberg eine visuelle Leitidee, die die Markenwelt der Stadt Ulm mit der Integreat-App verband.
Ziel war ein Auftritt, der farbenfroh, freundlich und niedrigschwellig wirkt – passend zu einem Diversity- und Teilhabeprojekt –, dabei aber weiterhin klar städtisch, professionell und nicht zu verspielt bleibt.
So nahm die blaue Farbwelt Bezug auf die Donau und ließ sich zugleich harmonisch mit der Farbwelt von Integreat kombinieren. Das etablierte Kacheldesign der Stadt Ulm wurde um neue Symbole ergänzt, die zentrale Themen der App aufgreifen. Ulmer Wahrzeichen wie der Spatz, das Münster oder der typische Ulmer Nebel ergänzten den lokalen Bezug.
Aus dieser Gestaltung entstanden verschiedene Printmaterialien für unterschiedliche Nutzungssituationen:
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Plakatmotive in unterschiedlichen Formaten
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Smartphone-Flyer
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Beratungs-Wegweiser für Multiplikator*innen
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Postkarten mit kurzen Botschaften
Die Materialien kamen unter anderem in öffentlichen Einrichtungen, Beratungsstellen, Stadtteil- und Netzwerkstrukturen sowie an sichtbaren Orten im Stadtgebiet zum Einsatz.
„Die Kampagne hat gezeigt, wie wirkungsvoll sich digitale Angebote durch hochwertige Printmaterialien ergänzen lassen. Zu erleben, dass Menschen Flyer und Postkarten mitnehmen und die App dadurch unmittelbar kennenlernen, war für uns ein besonderer Erfolg. Die kreative Umsetzung und die jederzeit angenehme, vertrauensvolle Zusammenarbeit haben maßgeblich dazu beigetragen, dieses Ziel zu erreichen."

Christina Scheel
Projekt-Mitarbeiterin Teilhabeförderung für Drittstaatsangehörige | Stadt Ulm

Digitale Kampagne & Social Media
Parallel zur Print-Kampagne entstand eine umfassende digitale Kampagne. Dafür entwickelten wir zusammen mit der Stadt Ulm verschiedene digitale Formate:
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Social-Media-Content (Carousels, Posts, Share Pics, Begleitstories, Reels, Ads)
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Content für Bespielung der Stadtbildschirme
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ÖPNV-Bewegtbild-Formate
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Digitales Marketing-Kit für Multiplikator*innen
Die Social-Media-Strategie kombinierte informative Inhalte mit aufmerksamkeitsstarken, interaktiven Formaten. Die Carousels dienten der Informationsvermittlung und gaben konkrete Einblicke in die Inhalte der App.
Reels und Begleitstories ergänzten diese Inhalte teils informativ, teils spielerisch und aufmerksamkeitsstark. Besonders wichtig war dabei, die Nutzer*innen aktiv einzubeziehen: Im Nebel-Reel wurde der typische Ulmer Nebel als interaktives Motiv genutzt – mit der Aufforderung, den Nebel „wegzupusten“ und so Integreat als Orientierung sichtbar zu machen. In der Begleitstory-Serie „Things that suddenly become important in Ulm“ wurden typische Alltagsthemen in Ulm spielerisch aufgegriffen, interaktiv abgefragt und anschließend mit passenden Inhalten der App verknüpft.
Neben Social-Media-Content wurden Motive für Stadtbildschirme und ÖPNV-Ausspielung vorbereitet. Dadurch konnte die Kampagne nicht nur online, sondern auch im öffentlichen Raum digital sichtbar werden.
Die digitale Kampagne ergänzte die Printmaßnahmen gezielt: Während Flyer, Postkarten und Plakate für Sichtbarkeit im Stadtgebiet sorgten, ermöglichten Social-Media-Content und digitale Screens eine dynamischere Ansprache, interaktive Formate und eine direkte Aktivierung der Nutzer*innen.




„Was mich an der Zusammenarbeit besonders überzeugt hat: Die Kampagne wurde nicht für uns entwickelt, sondern mit uns. Unser inhaltlicher Blick auf die Zielgruppe – Menschen, die neu in Ulm ankommen – wurde von Anfang an ernstgenommen und ist in jede Entscheidung eingeflossen.“

Viviane Nolte
Projekt-Koordinatorin Teilhabeförderung für Drittstaatsangehörige | Stadt Ulm

PR und Videoproduktion



Zur Kampagne gehörte auch die Produktion eines Interviews sowie von Video- und Fotomaterial mit Oberbürgermeister Martin Ansbacher. Eichenberg übernahm dabei die visuelle Konzeption und Umsetzung des Drehs.
Aus dem produzierten Material entstanden verschiedene Formate für die Kampagne, darunter ein Interview mit Schnittbildern für YouTube sowie ein Social-Media-Reel. Zusätzlich wurden einzelne Bilder und Sequenzen aus dem Dreh für weitere Posts und digitale Kommunikationsmaßnahmen genutzt.
Ergänzend dazu erstellte Eichenberg Pressefotos zur Kampagne. Die Pressemitteilung der Stadt Ulm wurde gemeinsam mit diesem Bildmaterial von mehreren regionalen Medien aufgegriffen und veröffentlicht – darunter die Südwest Presse sowie Online-Medien wie DONAU 3 FM, Die Webzeitung Stuttgart und Die Webzeitung Ludwigsburg. Dadurch erreichte die Kampagne zusätzliche Sichtbarkeit über die eigenen städtischen Kanäle hinaus.
“Am Ende hatten wir eine Kampagne, die wirklich zu unserem Projekt gepasst hat – erkennbar Ulm, erkennbar Integreat, und klar ausgerichtet auf Menschen, die einen guten Start in unserer Stadt verdienen. Dass die Kampagne über so viele Kanäle hinweg konsistent geblieben ist, hat die Wirkung deutlich verstärkt.“

Christina Scheel
Projekt-Mitarbeiterin Teilhabeförderung für Drittstaatsangehörige | Stadt Ulm

Ergebnisse
Die Stärke der Kampagne lag in der Verbindung vieler unterschiedlicher Maßnahmen: Strategie, Print, Social Media, Stadtbildschirme, ÖPNV-Bewegtbild, Marketing-Kit, Presse- und Fotomaterial sowie das Shooting mit Oberbürgermeister Martin Ansbacher wurden als zusammenhängende Kampagne umgesetzt. Über alle Maßnahmen hinweg blieb die Kampagne visuell konsistent, während die einzelnen Motive gezielt an Kanäle, Formate und Nutzungssituationen angepasst wurden.
Die zuvor definierten Kampagnenziele wurden deutlich übertroffen: So erreichten die App-Zugriffe das Dreifache des ursprünglich geplanten Zielwerts. Auch der Social-Media-Content erzielte hohe Sichtbarkeit: Posts, Reels und Stories wurden vielfach angesehen, geteilt, weitergeleitet. So entstand zusätzliche Reichweite über die ursprüngliche Veröffentlichung auf den städtischen Kanälen hinaus.
In der Umsetzung wurde besonderer Wert auf eine niedrigschwellige, respektvolle und verständliche Ansprache gelegt. So wurde Integreat als das sichtbar, was die App im Alltag leisten soll: Orientierung geben, Informationen zugänglich machen und Menschen den Start in Ulm erleichtern.
Hinweise: Die Rechte an den auf dieser Seite gezeigten Materialien und Visuals liegen bei der Stadt Ulm. Eichenberg wurde die Verwendung im Rahmen dieser Kundenprojekt-Seite gestattet. Dieses Projekt wurde von der Europäischen Union kofinanziert.
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